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Über mich

Mein Name ist M. Späth, ich bin 50 Jahre alt und wohne mit meiner Familie im nördlichen Teil Bayerns. Das Klima in unserer Region “Oberfranken” ist eigentlich ideal zur Haltung von Wasserziergeflügel in einer großen Außenvoliere. Zum Einen sind wir durch den Thüringer Wald im Norden und dem Frankenwald im Osten “geschützt”. Zum Anderen erleben wir relativ wenig Niederschläge und bleiben fast immer von den großen Unwettern verschont. Die Jahres-Durchschnittstemperatur liegt im Sommer bei ca. 21°C und im Winter bei ca. -2°C.

 Meine “Liebe” zur Natur begann schon als Kind, als mein Vater Mitte der siebziger Jahre eine Fisch-Teichanlage mit 3 Karpfen- und Forellenteichen übernahm. Dort fanden sich immer sehr viele Wasservögel, die mit ihrem Geschnatter und ihren bunten Federn meine Aufmerksamkeit auf sich zogen, ein. Anfangs waren es gewöhnliche Stockenten, für die ich mich am meisten Interessierte.

Mein-Rotschulterreich

Im Bild oben: zwei meiner Fisch- und Enten - Teiche, Wasserfläche ca. 650 m².

Eines Tages bekam ich von einem Arbeitskollegen einen extrem zahmen Stockentenerpel geschenkt, der bei ihm im Garten aufwuchs und immer Kontakt zu Menschen hatte. Dieses Tier war einmalig: Es folgte auf Schritt und Tritt, lies sich von jeden streicheln und anfassen. Ich denke dieses Tier gab für mich den Ausschlag für den Beginn eines wunderbaren Hobbies: Dem Wassergeflügel. Wobei das Wort “Zier”, also Wasserziergeflügel noch fehlte.

Und so baute ich mir dort an den Teichen einen primitiven Verschlag, um dort meine Stockenten zu halten. Ich muß dazu sagen, das dieses Grundstück weitab von Häusern und Menschen, sozusagen in der “freien Prärie” liegt. Leider musste ich aber innerhalb kürzester Zeit einsehen, das es Fuchs, Ratte und Co. auf meine Enten abgesehen hatten und so immer wieder Verluste auftraten. Hatten die Enten am Anfang 12 Küken, waren es nach 2-3 Tagen nur noch 3 oder 4 Küken. Füchse und Ratten gruben sich einfach unter dem Verschlag durch, Greifvögel und Reiher holten sich immer wieder Enten, Marder, Iltis, Waschbär und Co. taten dann den Rest. Fallen dann noch die Kormorane ein, verliert man eh alles. Dieser Vogel wurde 2010 zum Leid aller Teichbesitzer zum Vogel des Jahres gewählt, von vielen mit Recht “Das eingewanderte Monster” genannt.

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Bild oben: Der Fuchs am Teich wartet auf einen günstigen Moment. So verliert man eine Ente nach der anderen.

Egal was ich auch unternahm, irgendwas war immer, die Verluste waren einfach zu groß. Ich mußte mir etwas anders einfallen lassen. Ich war einfach frustriert.

Meine Idee war, meine Stockenten mit nach Hause, in unseren Garten zu nehmen. Wir hatten - ich betone hatten - einen kleinen Zierfischteich. Dieser wurde von den 6 Enten innerhalb weniger Tage zu einem Schlammloch verwandelt. Kein Goldfisch, keine Pflanze, kein Frosch war von ihnen sicher. Dazu kam noch, das unsere Nachbarn mit dem dauernden Geschnatter so gar nicht einverstanden waren. Außerdem wurden durch den Kot und anderen Hinterlassenschaften der Enten unangenehme Gäste wie Mäuse und Ratten angezogen. So kam es, das ich meine Enten wieder aus dem Garten entfernen musste. Unser kleiner Garten war dem einfach nicht gewachsen.

Verschlag

Im Bild oben: ...aller Anfang ist schwer... einer meiner ersten primitiven Entenställe glich eher einem einfachen Verschlag ohne Fundament und ohne ordentliche Bauweise. Diese “Ställe” habe ich bis 2009 gebaut im Sommer 2016 alle abgerissen. Im Vordergrund kann man auf dem Boden schon das Ringfundament der neuen Volieren-Anlage erkennen.

So vergangen etliche Jahre ohne eigene Enten. Eins schönen Sonntages fuhr ich mit meiner Familie in den Nürnberger Zoo, dort sah ich das erste mal eine wirklich extrem kleine, robuste aber auch wunderschön gezeichnete Ente, die  Rotschulterente. Der Tierpfleger dort erzählte mir nur positives über diese Entenrasse, und so kam es, das ich wiederum im eigenen Garten mit wiederum den gleichen Nachbarn diese Entenrasse in einer selbst gebauten, äußerst primitiven Voliere zu halten und zu züchten begann. Parallel dazu baute ich mir im Jahr 2015 / 2016 eine neue Voliere an einem neuen Platz in meinem Garten. Die Voraussetzungen waren nun anders, die Enten wesentlich kleiner und leiser mit viel weniger Hinterlassenschaften (Kot).

Aufgrund der immer wiederkehrenden Vogelgrippe habe auch ich meinen Bestand auf nur noch 4 Tiere reduziert. Mein Hobby werde ich deswegen nicht aufgeben, da ich schon viel zu viel Geld und noch mehr Zeit investiert habe. Dies kommt für mich im Moment jedenfalls nicht in Frage.

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Bild oben: Mein bisher erfolgreichstes Zuchtpaar “Putin” und “Suse”.

Meine Ente “Suse” legte im Jahr 2016 insgesamt 32 Eier, im Jahr 2017 immerhin 36 Eier. Wären aus allen Eiern Küken geschlüpft, hätte ich von “Suse” und meiner 2. Zuchtente “Siri” insgesamt 52 Küken bekommen. Ich muß dazu sagen, das ich die ersten beiden Gelege mit je 37 Eiern entfernt bzw. vernichtet habe. Beide Enten hatten insgesamt also je drei Gelege.

So richtig angefangen hat alles mit meiner jüngere Ente “Suse”. Sie wurde von mir 2014 im Brutapparat zusammen mit 6 anderen Eiern ausgebrütet und von Hand aufgezogen. Leider starben die anderen 6 Küken nach 4 Tagen, da wohl etwas mit dem Futter nicht in Ordnung war. Im Frühjahr 2015 bekam ich von einem Züchter einen 1-jährigen Erpel.

So habe ich nun 2 Zuchtpaare und eigentlich genug Arbeit damit. Da ich auch ab und an einmal in den Urlaub fahren will, ist dieser Bestand von nur 4 Enten ideal. Zumal die Problematik “Vogelgrippe” immer wiederkehren wird. Ich verbringe extrem viel Zeit bei meinen Tieren, die Sauberkeit der Voliere und die Gesundheit meiner Enten stehen dabei an erster Stelle.

Ich habe im Laufe der Zeit gelernt, das das Halten von Wasserziergeflügel ein wunderbares Hobby ist, aber auch extrem viel Arbeit, Mühe und Ärger macht, insofern man wie ich, nicht in einem Bauernhof, sondern in einem einem reinen Wohngebiet lebt. Meine Erfahrungen habe ich in diesem Internetauftritt zusammengefasst, um sie möglichst vielen zugänglich zu machen.

Diese hier vorliegenden Internetseiten werden von mir ausschließlich privat erstellt und von mir privat finanziert.

Es handelt sich hier um eine rein private Homepage.

 

Nun wünsche ich allen viel Spaß auf meinen Webseiten!

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