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Die Sinnesorgane der Rotschulterenten

Die Sinnesorgane unserer Rotschulterenten sind hervorragend ausgeprägt. Zusammenfassend lässt sich sagen, das Enten hervorragend hören, sehen und auch schmecken können.

a.) Hören:

Vögel, also auch Enten haben keine für uns sichtbaren Ohren, also auch keine Hörmuschel (sog. Außenohren), wie bei uns Menschen und vielen anderen Tieren. Dennoch ist ihr Gehör besser ausgeprägt als bei uns Menschen. Das eigentliche Ohr liegt bei den Enten seitlich am Kopf unter dem Gefieder. Besonders Rascheln, Knistern, oder Laute fremder Tiere bzw. Feinde werden sofort wahrgenommen. Besonders in der Dunkelheit ist dies ein großer Vorteil. Entenküken hören schon im Ei das Rufen und das Schnattern ihrer Mutter und werden somit schon an die Rufe der Entenmutter geprägt.

Fazit: Enten haben Ohren und können hervorragend damit hören.

b.) Sehen:

Alle Entenrassen verfügen durch die seitlich am Kopf sitzenden Augen einen Blick von nicht ganz 360°, sie sehen also “rundherum”. Besser gesagt sieht jedes Auge ca. 160°. Räumliches Sehen ist dadurch eingeschränkt, so das Entfernungen nur schlecht eingeschätzt werden können. Außerdem sitzen die Augen starr in der Augenhöhle, der Kopf muß deshalb immer in “Sehrichtung” gedreht werden. Unter Wasser können Enten ihre Augen mit ihrer Nickhaut schützen sowie ihre Sehschärfe auf die andere Lichtbrechung unter Wasser einstellen. Im Dunkeln sehen Enten genug, um sich ohne Licht zu orientieren. Die Augen der Enten sind auf ultraviolette Lichtstrahlen (UV-Licht) sensibilisiert. Somit können sie wesentlich mehr Farben, Helligkeit, Kontrast und Details erkennen als wir Menschen. Enten können Objekte bis ca. 80-100 Meter erkennen.

Fazit: Enten sehen hervorragend und das fast rundherum.

c.) Schmecken:

Enten können bitter und süß unterscheiden, nicht jedoch scharfes. Extrem ausgeprägt ist dafür der Schnabel. Dieser kann Kleinstlebewesen aus dem Wasser filtern, durch den Tastsinn hilft der Schnabel bei der Nahrungssuche, er ist ein hervorragendes Werkzeug zum Nestbau und zur Gefiederpflege. Dies ist durch Elektrorezeptoren, die sich im Schnabel befinden, möglich.

Fazit: Enten schmecken was gut ist, und was vermieden werden sollte.

 

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