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Der Bau der Volieren - Eingangstüre

Hier wird der Zusammenbau der Volieren - Türe beschrieben. Da ich meine Voliere im Moment selbst neu baue, möchte ich Euch in Bildern und diversen Beschreibungen daran teilhaben lassen. Deshalb wird diese Seite - je nach Bauphase - ständig erweitert. Für den gesamten Bau gilt: Lieber langsam und gewissenhaft arbeiten, als schnell und “schludrig”. Das Ablesen von Zollstock und Wasserwaage, das Einhalten der Winkligkeiten sowie grundsätzliche Erfahrungen beim Umgang mir Hammer, Säge, Schrauben und Draht vorausgesetzt. Alle Hölzer (im folgenden auch Stangen, Stäbe oder Leisten genannt) sind gegen Witterungseinflüsse behandelt.

Hinweis: Die Bildbeschreibungen stehen immer UNTER dem Bild!

Doch nun zum eigentlichen Bau der Eingangstüre:

    Die Eingangstüre soll 170 cm hoch und 75 cm breit werden. Dazu benötigen wir für den Außenrahmen: 2 Stangen je 162,4 cm lang und 2 Stangen 75 cm lang. Für die Mittelstrebe: eine Stange 67,4 cm lang. Weiterhin 4 Eckstreben (werden weiter unten beschrieben!), 6 Stahlwinkel und natürlich Schrauben. Die etwas “komischen” Maße kommen daher, da wir immer 76 mm abziehen müssen, je nach dem ob das Holz “dazwischen” passen muß oder außen “bündig” sein kann. Wir erinnern uns an die Seite “Das Material”: Wir verwenden Kantholz mit den Außenmaßen 58 mm x 38 mm.

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Sowohl die Stahlwinkel, als auch die anderen Kanthölzer werden immer auf die breitere Holzseite, also auf die mit Breite 58 mm gesetzt. Alle 38 mm Seiten zeigen Grundsätzlich immer nach innen bzw. außen.

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Die Ecken werden zusätzlich mit Holzverstrebungen und Stahlwinkeln verstärkt. Dabei ist auf absolute Rechtwinkligkeit zu achten! Danach wird der Volierendraht mit dem Seitenschneider zurechtgeschnitten mit den Krampen aufgenagelt.

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Eine Ecke der Türe mit eingeschraubten Stahlwinkel und Holzstrebe. Der Volierendraht endet stets 1cm vor der Außenkante der Türe (Verletzungsgefahr!). Die Holzecken an sich werden nicht verschraubt, um nicht beim Austausch eines Holzes die ganze Voliere zerlegen zu müssen.

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Die beiden Scharniere (100 mm lang, Schenkellänge 30 mm, 1 mm dick) sowie der Riegel werden erst ganz am Schluß montiert.

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Selbstgebaute Eckstrebe: Diese werden aus einer 2 m Stange gesägt. Sie ist 40 cm lang und hat an den beiden Enden je eine 45° Schräge. Je genauer die Schräge passt, desto besser ist die Rechtwinkligkeit. TIPP: Benutzt zum Schneiden dazu eine sog. “Kapp- und Gehrungssäge” mit exakter Winkelverstellung.

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So sollte die fertige Türe aussehen. Und immer dran denken: Den Volierendraht IMMER ca. 1cm kürzer als sämtliche Holzaußenkanten:

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Auch wenn der Draht “fast bündig” oder nur “minimal” übersteht (habe hier im Bild natürlich etwas übertrieben!), die Verletzungsgefahr ist extrem! ...und dies gilt nicht nur für den Menschen!

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So ist es richtig: überschüssinge Querdrähte abknipsen und 1cm von außen festnageln. Dies gilt im Übrigen für die ganze Voliere:

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Auch so etwas geht überhaupt nicht: Drähte wie wild übereinander nageln. Auch hierbei ist die Verletzungsgefahr äußerst groß!

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..genau so sollte es sein: ordentlich abgeschnittene Drähte und 1cm Spalt dazwischen. Verletzungsgefahr gering, und die ganze Sache sieht zudem perfekt aus. Am Schluß noch eine Holzblende drüber, und die Voliere wird ein Schmuckstück!

HINWEIS: Ich gebe hier nur Tipps, nicht mehr und nicht weniger. Man muß es so nicht machen, man kann es so machen!

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